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Warnstufe Hitzeschutzplan in Kraft

Kategorie: Startseite, Neuigkeiten | 18.06.2012 11:09

Lesen Sie hier die, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erstellte, Prognose.


 

in Kooperation mit

 

Hitzeprognose für betroffene Einrichtungen - Warnstufe

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erstellt folgende Prognose:

 

Prognose:
Subtropische Luftmassen erreichen die Steiermark aus dem Südwesten. Föhnverstärkt kommt es in den nächsten Tagen zu erhöhter bis starker Wärmebelastung, vor allem in den Ballungsräumen des Südostens. Aber auch in den Föhnlagen des Nordens können die Temperaturen durchaus punktuell über die 30 Grad Marke steigen. Es bleibt bis zum Wochenende heiß.

Tendenz:
Am Dienstag kurzzeitig 1 bis 3 Grad kühler, besonders im Nordwesten, wo über den Bergen Wärmegewitter am Nachmittag auftreten können. Am Mittwoch wieder mit Föhn sehr heiß. Es bleibt heiß bis Freitag. Ab dem Wochenende zeichnet sich nach den neusten Modellkarten wechselhaftes Wetter ab, ab Sonntag könnte auch ein Oberitalientief größere Regenmengen bringen. Damit wird die Hitzewelle vorerst beendet.

Großraum Graz:

Starke Wärmebelastung

Weststeiermark:

Starke Wärmebelastung

Südoststeiermark:

Starke Wärmebelastung

Oststeiermark:

Erhöhte Wärmebelastung

Murtal:

Erhöhte Wärmebelastung

Mürztal:

Erhöhte Wärmebelastung

Ennstal:

Erhöhte Wärmebelastung

 

Aufgrund der für die nächsten Tage zu erwartenden Hitzebelastung wird die Warnstufe des Steirischen Hitzeschutzplanes aktiviert. Umfassende Informationen können von folgenden Internetadressen heruntergeladen werden:

http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/65872062/DE/

http://zamg.ac.at/wetter/prognose/steiermark/?ts=1291496221

Zusätzlich finden sie im Downloadbereich Merkblätter, die für Ihre Organisation/Zielgruppe relevant und interessant sein können.

 

Empfehlungen für Spitäler, Pflegeheime, Mobile Dienste

 

- Risikopatienten identifizieren

- Räumliche Gegebenheiten analysieren, Maßnahmen zur Abhilfe festlegen (Lüftungsmöglichkeiten,

  Klimaanlagen etc.)

- Mögliche Kapazitätsengpässe z.B. Pflegepersonalbedarf identifizieren

- Interne Überwachungspläne aktivieren

- Sicherstellen des Informationsflusses - Vorwarnservice, Organisation etc.

 

In der Regel werden ihre Betreuungseinrichtungen bestens auf die Bedürfnisse ihrer Klienten eingestellt sein, dennoch kann es im Verlauf von länger anhaltenden Hitzeperioden zur Überlastung der hausinternen Ressourcen kommen. Von daher ist es wichtig die Kapazität des eigenen Hauses richtig einschätzen zu können, insbesondere die gestiegenen Anforderungen an das Betreuungspersonal.

 

Hitzewelle & Tropentage/-nächte

Nicht nur ältere Menschen, chronisch Kranke, behinderte Menschen und Kinder sind besonders betroffen. Für jeden ist das Befolgen einiger nützlicher Ratschläge nicht nur wohltuend, sondern auch gesund!

Allgemeines Verhalten & Sofortmaßnahmen

 

Trinken Sie mindestens 2 - 3 Liter pro Tag, am besten Mineralwasser oder Fruchtsäfte

Vermeiden Sie alkohol-, koffein- und stark zuckerhältige Getränke

Tragen Sie lockere Kleidung, eine Kopfbedeckung und kühlen Sie Ihren Körper

Suchen Sie kühle Räume auf, vermeiden Sie körperliche Anstrengungen im Freien

Was ist bei der Einnahme von Medikamenten zu beachten

Medikamente können die Körpertemperatur und den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen. Besondere Achtsamkeit ist geboten bei:

- Diuretika (Entwässerungsmittel)

- Sedativa (Beruhigungsmittel), Antidepressiva

- Alle die Aufmerksamkeit einschränkende Medikamente

- Bestimmte Antibiotika

 

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihre(n) behandelnde(n) Ärztin /Arzt

 

Erste Warn-Zeichen bei Hitzestress

 

- Starkes Schwitzen, Leistungsverlust, Schwindel

- Herzklopfen - erschwertes Atmen

- Pulsierender Kopfschmerz - Verwirrtheit

- Trockene Haut - Muskelkrämpfe

- Erbrechen, Durchfall

 

Sonnenstich und Hitzestau

Sonnenstich als Folge von zu langer direkter Sonneneinstrahlung bewirkt heftige Kopfschmerzen bis hin zum Bewusstseinsverlust…

Hinlegen - Körper kühlen, Flüssigkeit trinken

Hitzeschlag und Hitzeschock

Der Hitzeschock ist lebensbedrohlich bei Körpertemperaturen über 40 °C sowie Störungen des Zentralnervensystems, Delirium… bis hin zum Koma.

Arzt verständigen - Hinlegen - Körper kühlen - Flüssigkeit trinken

Für weitere Informationen und Anfragen besuchen sie die Websites der FA8B und ZAMG.

Eine Kooperation zwischen Land Steiermark & ZAMG

Hitzeschutzplan Steiermark | FA8B - Landessanitätsdirektion & ZAMG - Steiermark


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