Hinweise zur Tigermücke & Maßnahmen gegen die Ausbreitung

Aktuell gibt es Hinweise auf ein verstärktes Auftreten der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) in unserer Region. Die Marktgemeinde Wagna ersucht daher alle Bürger:innen um Mithilfe, denn gerade bei der Tigermücke gilt: Viele kleine Maßnahmen auf privaten Grundstücken können gemeinsam eine große Wirkung erzielen.

Woran erkennt man die Tigermücke?

Die Asiatische Tigermücke ist deutlich kleiner als viele heimische Gelsen und an ihrer auffälligen schwarz-weißen Zeichnung zu erkennen. Charakteristisch sind die weißen Streifen an den Beinen sowie ein weißer Längsstreifen auf Kopf und Rücken.

Anders als viele heimische Gelsen ist die Tigermücke außerdem vorwiegend tagsüber aktiv und kann ausgesprochen lästig sein.

Grundsätzlich kann die Tigermücke auch Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren übertragen. Das tatsächliche Übertragungsrisiko ist in Österreich derzeit sehr gering. Dennoch ist es wichtig, eine weitere Ausbreitung und starke Vermehrung möglichst frühzeitig einzudämmen.

Das Wichtigste: stehendes Wasser vermeiden!

Die Tigermücke benötigt nur kleinste Mengen stehenden Wassers, um sich zu vermehren. Viele Brutstätten befinden sich deshalb unmittelbar rund um Häuser, in Gärten, auf Terrassen und Balkonen.

Bitte kontrollieren Sie Ihr Grundstück regelmäßig und helfen Sie mit:

  • Blumenuntersetzer, Kübel und Vogeltränken mindestens einmal pro Woche entleeren und reinigen.
  • Regentonnen vollständig verschließen oder mit einem feinmaschigen Insektenschutznetz abdecken.
  • Gießkannen, Kübel, Scheibtruhen und ähnliche Gefäße umgedreht oder unter Dach lagern.
  • In Kinderspielzeug, Planschbecken, Schirmständern oder Abdeckplanen kein Wasser über längere Zeit stehen lassen.
  • Verstopfte Dachrinnen und Abläufe reinigen.
  • Alte Reifen und andere Gegenstände, in denen sich Regenwasser sammeln kann, trocken lagern.
  • Auch Vasen und Gefäße auf Friedhöfen regelmäßig kontrollieren und reinigen.
  • Kleine, nicht benötigte Wasserstellen vollständig beseitigen.

Nicht nur ausleeren, sondern auch reinigen: Die Eier der Tigermücke können an den Innenwänden von Gefäßen haften bleiben und sogar längere Trockenperioden überstehen. Deshalb sollten Behälter nach dem Entleeren gründlich ausgewischt oder ausgebürstet werden.

Tigermücke entdeckt? Bitte melden!

Wer eine vermeintliche Tigermücke entdeckt, kann den Fund mit einem Foto über die kostenlose App „Mosquito Alert“ melden. Die eingereichten Bilder werden von Fachleuten überprüft und liefern wichtige Informationen über die weitere Ausbreitung.