Allerlei aus der Marktgemeinde
Besuch bei der Vinska Vigred
Beim Besuch Mitte Mai in Metlika wurden die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den drei Städtepartnern gepflegt.
Auf Einladung der slowenischen Partnergemeinde Metlika besuchten Bürgermeister Peter Stradner mit Gattin, Vizebürgermeister Hans Ritter, Vizebürgermeisterin Brigitte Gartler sowie die Gemeinderät:innen Karlheinz Strohmeier, Josefine Bordjan und Elisabeth Klapsch das traditionelle Weinfest „Vinska Vigred“, an dem auch die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar sowie selbstverständlich eine Delegation aus Ronchi dei Legionari zu Gast war. Trotz regnerischen Wetters präsentierte sich die Veranstaltung wieder als gelungenes Fest der Gemeinschaft, Gastfreundschaft und gelebten Tradition.
Gelebte Städtefreundschaft
Bürgermeister Peter Stradner und Vizebürgermeister Hans Ritter nahmen kürzlich an der feierlichen Enthüllung eines Mosaikkunstwerks in unserer Partnergemeinde Ronchi dei Legionari teil.
Das von der Mosaikschule Spilimbergo gestaltete Werk zeigt die Wappen der drei Partnergemeinden Wagna, Metlika und Ronchi dei Legionari. Das Mosaik symbolisiert die langjährige Freundschaft und enge Verbundenheit der Gemeinden, die durch zahlreiche Begegnungen und den gegenseitigen Austausch gewachsen ist. Es setzt ein sichtbares Zeichen für Kultur, Zusammenarbeit und gelebte Städtepartnerschaft und erinnert daran, dass Freundschaft keine Grenzen kennt. „Was über viele Jahre durch Begegnungen, Austausch und gegenseitige Wertschätzung gewachsen ist, wurde nun auch sichtbar und dauerhaft in Stein gegossen“, betonte Bgm. Peter Stradner bei seiner Rede.
Aflenz Memorial: Erinnerung sichtbar machen
Auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Aflenz an der Sulm entsteht noch bis Herbst eine neue Gedenkstätte – ein begehbares Landschaftsdenkmal – zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.
Das Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen wurde im Jahr 1944 errichtet und diente der Rüstungsproduktion. Zeitweise waren bis zu 650 Häftlinge dort interniert. Sie mussten unter äußerst schwierigen Bedingungen Zwangsarbeit im angrenzenden Römersteinbruch leisten. Mindestens 62 Menschen verloren infolge der harten Arbeitsbedingungen und Misshandlungen ihr Leben. Heute erinnert auf dem Gelände nur noch wenig an die damaligen Gräueltaten. Umso wichtiger ist es, die Geschichte dieses Ortes sichtbar zu machen und das Gedenken an die Opfer dauerhaft zu verankern. „Ich mache seit mehr als zehn Jahren als ausgebildeter Mauthausen-Guide hier schon Führungen, vor allem mit Schulklassen, und versuche zu vermitteln, was hier passiert ist“, so Bürgermeister Peter Stradner. Einen echten Gedenkort gab es bis dato aber nicht. Durch ein Projekt in Kooperation mit dem Institut für Kunst im öffentlichen Raum ändert sich das nun. Die künstlerische Gestaltung des Projekts stammt von der international renommierten Künstlerin Milica Tomic. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte des ehemaligen Lagers und den Spuren, die bis heute im Boden verborgen sind. Im Zuge archäologischer Untersuchungen wurden neben Gegenständen aus der Lagerzeit auch Samen von Pflanzen gefunden, die bereits während der Zeit des Nationalsozialismus auf dem Gelände wuchsen. Diese Pflanzen sollen künftig wieder angesiedelt werden und Teil eines lebendigen Mahnmals sein. Darüber hinaus werden Wege entlang der ehemaligen Lagergrenzen angelegt, die das historische Ausmaß des Lagers sichtbar machen und Besucher:innen dazu einladen, sich mit der Geschichte dieses Ortes auseinanderzusetzen. Das Grundstück wird von der Firma Holcim für die nächsten 25 Jahre dankenswerterweise zur Nutzung kostenlos zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig bleibt die landwirtschaftliche Nutzung erhalten. Die Pflege des Geländes übernimmt die Marktgemeinde Wagna. Die Erträge kommen der Gemeinschaft zugute und stehen symbolisch für Zusammenhalt, Verantwortung und gelebte Erinnerungskultur.
Gelungenes Kapellenfest
Die Besucher:innen beim Kapellenfest in Aflenz durften einen wunderschönen Festtag erleben.
Für die musikalische Umrahmung sorgte die Marktmusik Wagna. Im Anschluss wurde bei köstlichen Speisen, kühlen Getränken und guter Gemeinschaft gemütlich gefeiert. Ein herzliches Dankeschön an die Kapellengemeinschaft Aflenz, allen voran Diakon Franz Holler mit seiner Familie. Das Kapellenfest in Aflenz war einmal mehr ein schönes Zeichen für gelebte Gemeinschaft, Zusammenhalt und Tradition.
Neue Dressen für die U8
Große Freude herrscht bei der U8-Mannschaft des SV Flavia Solva.
Die jungen Fußballerinnen und Fußballer dürfen sich über einen neuen Dressensatz freuen. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch die Unterstützung der FPÖ-Gemeinderäte Dietmar Mihalits, Markus Gröller und Walter Zitz, die als Sponsoren auftraten. Die Nachwuchsarbeit nimmt beim SV Flavia Solva einen wichtigen Stellenwert ein und bildet die Grundlage für die sportliche Entwicklung der Kinder. Der Verein bedankt sich herzlich bei den Sponsoren für ihr Engagement und die Unterstützung des Jugendfußballs.
Hautnah bei den Giants
Mit einem Besuch des American-Football-Spiels zwischen den Graz Giants und den Danube Dragons startete die Veranstaltungsreihe WAGNA.Sport.Spannung in die neue Saison.
Trotz der Niederlage der Grazer erlebten die Jugendlichen einen spannenden Nachmittag inklusive Meet & Greet mit den Spielern. Im Herbst folgen weitere Ausflüge zu Fußball- und Eishockeyveranstaltungen. Wer an allen drei Terminen teilnimmt, hat mit dem Sportpass die Chance auf einen besonderen Gewinn. Danke an Jugend- & Sportausschuss-Obmann Dennis Buchrieser für die Organisation der Veranstaltungsserie.
Tennisclub Wagna: Platzwart gesucht!
Ein großes, von Herzen kommendes Dankeschön gilt unserem Franzi Gritsch, der über zwei Jahrzehnte lang mit unermüdlicher Liebe und Hingabe für unsere Tennisanlage gesorgt hat.
Da er seinen wohlverdienten Ruhestand antritt, sucht der Tennisclub Wagna ab der Saison 2027 eine treue Seele als neuen Platzwart (m/w/d). Wenn Du Freude daran hast, unsere roten Sandplätze zum Strahlen zu bringen und Teil unserer Vereinsfamilie zu werden, freuen wir uns auf Deine Kontaktaufnahme unter T 0664 837 22 88 bei Obmann Robert Koch.
Naturfeunde mit dem E-Bike unterwegs
Die E-Bike-Gruppe der Naturfreunde Wagna besteht bereits in der vierten Saison.
Vierzehntägige Ausfahrten führen uns in die West-, Süd- und Oststeiermark bis hin nach Slowenien. Unsere letzte Ausfahrt führte uns nach St. Stefan im Rosental, wo wir das wunderschöne „Rosarium“ besuchten. Auf über 10.000 Quadratmetern sind über 100 verschiedene Rosenarten zu bewundern.