Allerlei aus der Marktgemeinde

Für die Natur im Einsatz

Im Zuge der City Nature Challenge haben sich weltweit Menschen für die Dokumentation der Artenvielfalt eingesetzt und damit einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität geleistet – so auch in unserer Marktgemeinde Wagna.

Die Marktgemeinde Wagna nahm heuer erstmals an der City Nature Challenge (CNC), die zwischen 26. und 29. April ausgetragen wurde, teil. Die „City Nature Challenge“ ist ein internationales Event, das von der California Academy of Sciences und dem Natural History Museum of Los Angeles County organisiert wird. Bei der Challenge, die in der Steiermark von Biologinnen und Biologen der Universität Graz begleitet wird, treten Städte bzw. Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an und versuchen, so viele Tiere, Pflanzen und Pilze wie möglich in ihrer Heimat zu beobachten und zu dokumentieren. Ziel des Wettbewerbs ist es, eine bessere Grundlage für Untersuchungen der Biodiversität zu schaffen und das Umweltbewusstsein zu fördern. Weltweit haben heuer 691 Gebiete an der CNC teilgenommen. 81.773 Teilnehmer:innen haben in vier Tagen rund 2,3 Millionen Naturbeobachtungen von ca. 70.000 Arten hochgeladen.

Im Bezirk Leibnitz wurden im Rahmen dieser Challenge fast 3000 Arten registriert. In unserer Gemeinde Wagna wurden 883 Beobachtungen von 439 Arten hochgeladen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich fleißig an der Challenge beteiligt und somit einen wertvollen Beitrag zur Dokumentation der Artenvielfalt in unserer Heimatgemeinde geleistet haben.

 


Für ein blühendes Wagna

Der Startschuss für unsere Aktion „Wagna gärtnert“ ist gefallen. Danke an alle freiwilligen Helfer:innen mit grünem Daumen!

Einige Bewohner:innen aus Wagna haben sich dankenswerterweise gemeldet, um unsere Gemeinde mit der Hilfe ihrer Tatkraft aufblühen zu lassen. Im Mai fand eine Fahrt durchs Gemeindegebiet statt, um die Zuständigkeiten zu vergeben. Ein herzliches Dankeschön an all unsere freiwilligen Gärtner:innen sowie an Gottfried Binder von der Gärtnerei Binder-Jarz für das lobenswerte Engagement!

Sollten auch Sie noch Interesse daran haben, sich um die Gestaltung und Pflege von öffentlichen Blühinseln zu kümmern, können Sie sich gerne melden: elisabeth.klapsch@wagna.at, T 0664 8250001

 


Der Hospizverein Leibnitz stellt sich vor

Seit einem Vierteljahrhundert steht der Hospizverein Leibnitz im Bezirk Leibnitz als eine verlässliche Stütze für jene, die sich in den schwersten Momenten des Lebens befinden.

Mit einem engagierten Team von 20 Mitarbeiter:innen wird eine vielfältige Palette an Dienstleistungen angeboten, die von der Begleitung schwerkranker Menschen in Pflegeheimen und Krankenhäusern bis hin zur Unterstützung von Angehörigen reicht. Die Tätigkeit des Hospizvereins erstreckt sich somit weit über die Begleitung Sterbender hinaus. Neben der direkten Unterstützung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase bietet der Verein auch kostenlose Trauerbegleitung für Angehörige an. Mit drei offenen Trauergruppen im Bezirk Leibnitz schafft der Verein Raum für den Austausch und die Verarbeitung von Verlust und Trauer.

Besonders bemerkenswert ist auch das Kinderbetreuungsteam des Hospizvereins, das speziell darauf ausgerichtet ist, schwerkranken Kindern und ihren Familien in dieser schwierigen Zeit beizustehen. Mit dem zusätzlichen Projekt „Hospiz macht Schule“ wird der Hospizgedanke zudem an der Schule vorgestellt. Denn auch Kinder haben ernstzunehmende Verluste zu verkraften. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vereinsarbeit sind darüberhinaus die „Letzte Hilfe Kurse“, die Erwachsenen und Kindern gleichermaßen das nötige Wissen vermitteln, um Sterbende auf einfühlsame Weise zu begleiten. Diese Kurse, die in Form eines vierstündigen Workshops angeboten werden, dienen als niederschwelliger Zugang zur Sterbebegleitung und finden großen Anklang.

Für Interessierte, die sich näher mit der Hospizarbeit vertraut machen möchten, bietet der Verein die Möglichkeit, ein Jahr lang als Hospitant mitzuarbeiten. Dies ermöglicht einen Einblick in die Arbeit des Vereins und kann ein erster Schritt auf dem Weg zur Ausbildung zum Hospizbegleiter sein. Wer in einem nächsten Schritt die Ausbildung machen möchte, hat zunächst ein einführendes Seminar, in dem die Grundlagen der Hospizarbeit vermittelt werden, gefolgt von einer sechsteiligen Grundausbildung, die sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Erfahrung umfasst, zu absolvieren. Der intensive Ausbildungsgang wird durch ein 40-stündiges Praktikum abgerundet, das den Teilnehmer:innen einen realen Einblick in die Arbeit ermöglicht.

Insgesamt zeichnet sich die Arbeit des Hospizvereins Leibnitz durch einen einfühlsamen und respektvollen Umgang mit schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen aus. „Wir schenken Zeit, das ist eigentlich das Kostbarste, das es gibt. In dieser Zeit sind wir mit all unseren Möglichkeiten für diese Menschen da“, bringt Heidi Fuchs, Teamleiterin des Hospizvereins Leibnitz, die Arbeit des Vereins auf den Punkt.

Der ehrenamtlich agierende Verein finanziert sich durch Spenden. Dank der großzügigen Unterstützung Vieler, kann der Verein seine wichtige Arbeit fortsetzen und Menschen in ihrer schwersten Zeit beistehen. Sollten Sie den Verein unterstützen wollen, bedankt sich das Team sehr herzlich: IBAN: AT58 2081 5102 0227 4113, Steiermärkische Sparkasse.

Heidemarie Fuchs ist Leiterin des Teams vom Hospizverein Leibnitz. Sie steht Ihnen gerne für Auskünfte zur Verfügung: T: 0676 74 30 676, leibnitz(at)hospiz-stmk.at

Tamara Schalk ist zentral für die Koordination der Begleitungen Hospizkoordinatorin, die auch im mobilen Palliativteam aktiv ist und sich insbesondere für die Begleitung von Kindern einsetzt. Ihre ehrenamtliche Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Engagements des Hospizvereins.

www.hospiz-stmk.at

 


Präventiv gegen Gewalt

Gewalt ist ein Phänomen, das Beziehungen nachhaltig beeinflusst. Gewalt wirkt sich auf alle Beteiligten negativ aus.

Gewalt ist ein Thema, das wie ein schlummernder Vulkan gerade dann ausbricht, wenn man es am wenigsten vermutet. Alle Bevölkerungsschichten sind davon betroffen. Alt und Jung. Voriges Jahr hat die Steiermark die Femizide Statistik angeführt. Die Hälfte aller Femizide, Morde an Frauen, die von ihren Angehörigen, Partnern oder Ex-Partnern verübt werden, 12 von 24 österreichweit, ereigneten sich in der Steiermark. Um mehr über Gewalt zu erfahren, wie wir sie erkennen und benennen können und welche Schritte zur Bewältigung vor, währenddessen und nach einem Gewaltausbruch ratsam sind, sind alle herzlich eingeladen, am Workshop im Kompetenz-Wohnzimmer in Leibnitz teilzunehmen.

Workshopreihe zur Gewaltprävention

28. Mai 2024: Was ist Gewalt? Wo beginnt sie? Wie erkenne ich sie?
Referent: Heinz Payer, Psychotherapeut

4. Juni 2024: Gesetzliche Grundlagen
Referentin: Petra Leschanz, Juristin

11. Juni 2024: Gewaltprävention und Handlungsmöglichkeiten.
Referentin: Sandra Ebner, psychosoziale Beraterin, Psychotherapeutin i.A.

18. Juni 2024: Anlaufstellen bei Gewaltproblemen. Theorie und Praxis.
Referentin: Doris Kaucic-Rieger, Systemische Unternehmensberaterin, Psychotherapeutin i.A.

Die Anwesenheit der Teilnehmer*innen an allen vier Tagen von 10 bis 16 Uhr ist erforderlich. Das Mittagessen ist inkludiert. Anmeldung zwecks Aufnahmegespräch erbeten! Kontakt: Eva Surma, T 0677 64498325, www.verein-freiraum.at

 


Spiel und Spaß im Römerdorf

Beim EKiZ Familienfest vergnügten sich alle prächtig.

Spielstationen für Klein und Groß haben zum Spielen und Bewegen eingeladen. Die Feuerwehr begeisterte die kleinen Besucher:innen. Bastelstationen und die Buttonmaschine wurden kreativ genutzt. Auch dieses Jahr hat es ein gemeinsames Tanzen und Singen mit Bakabu gegeben. Das Kasperltheater und eine Zaubershow brachten die Kinderaugen zum Leuchten. Die Buchvorführung vom kleinen Bären war fantastisch. Die Highlights für die Kinder waren auch dieses Jahr das Kinderschminken, die Tattoos und die Ballontiere. Wir bedanken uns bei allen Besucher:innen und Sponsoren und freuen uns auf weitere Besuche.